Sonntag, 19. Dezember 2010

Weihnachten, Neujahr


Ich wünsche allen Besuchern des Blogs ein schönes Weihnachtsfest und ein wundervolles Jahr 2011.

Dienstag, 7. Dezember 2010

MZ Artikel

Seit dem 6. Dezember 2010 ist die CD mit dem Hörspiel "Der Schweif des Diabolus" im Ohrlandshop erhältlich. Am selben Tag erschien in der MZ-Weihnachtsserie "Jeden Tag einen Schriftsteller kennenlernen" ein halbseitiger Artikel über mich, Verfasser war die Journalistin Carla Hanus. Bezogen auf das Hörspiel hat sie eine sehr schöne Formulierung verwendet, die mir gefallen hat. Das nehme ich zum Anlass, auf alle anderen, die sich in die Arbeit mit dem Hörspiel eingebracht haben, hinzuweisen. Dazu zählen der Produzent Frank-Michael Rost, Regisseur Prof. Michael Ziellenbach, die Sprecher, die Leute von der Akademie Deutsche POP in Köln, der Komponist und viele andere, die das Stück erst hörbar gemacht haben. Danke!

Montag, 22. November 2010

Online Premiere

Gestern fand nun die Online-Premiere des Hörspiels „Der Schweif des Diabolus“ statt. Zeitgleich dazu gab es einen Chat, in dem sich Interessierte versammelt hatten. Positiv fand ich, dass die Musik, die übrigens hervorragend zum Hörspiel gepasst hatte, unaufdringlich war. Man hat sie zwar vernommen, doch eher als schwache Geräuschkulisse, die niemals die Sprache übertönte. Der Sound gefiel den anderen übrigens auch, ebenfalls die Stimmen. Einige Leute haben lange im Chat ausgehalten, was mich sehr gefreut hat. Ich fand, mein Hörspielmanuskript wurde von den Leuten, die damit zu tun hatten, bestens umgesetzt. Es ist ein tolles Stück geworden!

Mittwoch, 10. November 2010

Inspiration im Altberliner Wirtshaus

Kürzlich besuchte ich Berlin-Mitte. In Erinnerung wird mir besonders ein Restaurant bleiben, das sich in der Wilhelmstraße 77 befindet. Es besitzt eine interessante Ausstattung und bietet seinen Gästen pure Gemütlichkeit, die den hektischen Trubel der Stadt vergessen lässt. Eine tolle Atmosphäre, schmackhafte Speisen und freundliche Bedienung sorgten dafür, dass der Besuch mit netten Leuten für mich zum Erlebnis wurde.
Beim Essen hatte ich die Idee für eine Geschichte. Ein flüchtiges Déjà-vu hat sicher jeder schon einmal gehabt. Man glaubt, dass etwas, das gerade passiert, bereits genauso in der Vergangenheit geschehen ist.
Das Gegenteil dieser seltsamen Sache trägt die Bezeichnung Jamais-vu. Das bedeutet, dass eine bekannte Situation, eine normale Umgebung plötzlich fremd erscheint. Meine neue Story wird nun von einer Jamais-vu-Begebenheit handeln.

Montag, 1. November 2010

Online Premiere von "Der Schweif des Diabolus"

Jetzt ist das Projekt fertig. Wie Frank-Michael Rost mitteilte, findet die Online Premiere des Hörspiels am 21. November 2010 um 20.00 Uhr auf Hörspieltalk.de statt. Mehr dazu unter http://cungerlan.blogspot.com/. Veröffentlichungstermin: 6. Dezember 2010.
Endlich wird meine Neugierde gestillt. Es ist eine Sache, einen Text zu schreiben, eine weitere jedoch, das Geschriebene zu hören. Die Facetten der Stimmen, die eingearbeitete Musik wirken sicher auf jeden anders. Ich bin schon sehr gespannt.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Storys...

Es ist ungemütlich, stürmisch und kalt. Der Herbst sorgt dafür, dass sich jeder ein warmes Plätzchen sucht. Abends wird es bereits früher dunkel. Schummriges Licht, Papier, ein Stift und schon ist für mich die richtige Stimmung da, um zu schreiben. Nachdem nun die (spannende) Phase beendet ist, in der ich vorwiegend Artikel verfasst habe, wende ich mich wieder dem Schreiben von Geschichten zu. In welche Form ich sie schließlich bringe, wird sich ergeben.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Soundtrack von Gunther Steudel

Sitz der Emotionen im menschlichen Gehirn ist das limbische System. Die Prozesse in diesen Zellen laufen unwillkürlich ab. Sie sind also nicht steuerbar. Es ist bekannt, dass Musik anfangs über das limbische System aufgenommen wird, bis man sie etwas später verstandesmäßig erfasst. Das heißt, zuerst fühlt der Hörer etwas, dann begreift, bewertet er das Ganze.
Für ein Hörspiel ist der Sound unerläßlich; er bringt die Stimmung zur Geltung. Seine Aufgabe ist die gefühlsmäßige, passende Untermalung des Textes, der Geschichte.
Gunther Steudel komponierte die Musik zu "Der Schweif des Diabolus". Eine Kostprobe seiner Arbeit ist auf dem Ohrland-Blog zu finden.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Quiz, Verleger und ein Test

Aus Zeitschriften selektiert sich jeder Leser das heraus, was ihn gerade interessiert. Fußballfans gieren nach Informationen zu Vereinen, Spielern und Trainern. Potentielle Geldanleger schauen in die Börsenberichte und Autoren bleiben bei den Kulturnachrichten hängen.
So gibt es zum Beispiel in der „Brigitte“ ein Quiz, in dem man sein Wissen über bekannte Romananfänge testen kann.
In der „SZ“ wiederum wird über falsche Entscheidungen von Verlegern berichtet, was sich amüsant liest und jeden Autor tröstet, dessen Manuskript bereits abgelehnt wurde.
Die „FAZ“ dagegen stellt ein Programm vor, bei dem ein Text eingeben werden kann. Der Schreibstil wird dann mit dem berühmter Autoren verglichen. Nach kurzer Zeit bekommt man ein Zertifikat. Ich gab aus Spaß zwei Texte ein und erfuhr Erstaunliches.
Friedrich Nietzsche


Franz Kafka

Das ist natürlich schmeichelhaft für mich, aber man sollte den Test wahrscheinlich nicht ganz so ernst nehmen.:-)

Samstag, 21. August 2010

Fotoszene von Philipp Sann

Im Hörstück „Der Schweif des Diabolus“ geht es um eine Geschichte, die in der Zukunft spielt. Der Mörder Andre Beyer wird zur Mnemoration (Mnemo, griech, Gedächtnis) verurteilt. Der Job seines Gegenspielers Dr. Meridian besteht darin, sämtliche Erinnerungen des Verurteilten abzurufen und zu speichern. Dadurch will man feststellen, durch welche Umstände jemand zum Verbrecher wird. Doch Andre Beyer ist kein gewöhnlicher Mörder. Er hat Geheimnisse, die niemand erfahren darf. Und er will das System austricksen…

Am Hörspielprojekt arbeiten eine Menge Leute mit. Jeder hat eine Aufgabe zu erfüllen, jeder sieht die Idee des Manuskripts auf seine Weise. Fotograf Philipp Sann zeigt seine Vorstellung in einer Fotoszene. Dazu verfremdete er ein Motiv so, dass eine unheimliche Atmosphäre entstand, die zum Hörspiel passt. Mir gefiel dieses geheimnisvolle Bild. Ich erhielt freundlicherweise die Genehmigung von Philipp Sann, es auf meinem Blog zu veröffentlichen.


Montag, 16. August 2010

Neu in der Videoecke

In der Videoecke (Juli) befinden sich sämtliche Filme, die zum aktuellen Hörspielprojekt entstanden sind und von Frank-Michael Rost freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Dazu gekommen ist ein Video zur Präsentation des Projektes. Fotos, sowie Pressespiegel sind auch auf dem Blog des Ohrland-Verlages zu sehen.

Sonntag, 15. August 2010

Tag der offenen Tür in Köln/ Präsentation

Am 14.8.10 fand die Ankündigung des Hörspielprojektes „Der Schweif des Diabolus“ beim Tag der offenen Tür der Akademie Deutsche Pop in Köln statt. Ich nutzte die Gelegenheit, um endlich einmal die Leute kennenzulernen, die irgendwie am Hörspiel beteiligt waren, sei es als Regisseur, Sprecher, Fotograf, als Gestalter des Covers, im Management o.ä. Sie folgten freundlicherweise meiner Bitte, auf der Titelseite des Manuskriptes zu unterschreiben. Wie Produzent Frank-Michael Rost mir mitteilte, wurde mein Text fast vollständig verwendet. Besonders interessant fand ich, wie eine Kleinigkeit, die ich erst bei der letzten Überarbeitung des Manuskriptes eingefügt habe, akustisch gestaltet wurde. Dieses Geräusch, das immer wieder auftaucht, verdeutlicht die Ängste der Hauptperson. Und auch der Titel des Hörspiels bezieht sich darauf. Das Projekt wird voraussichtlich im Herbst fertig werden.

Produzent des Ohrland-Verlages Frank-Michael Rost und seine Frau


Foto: Helga Schubert

Ansprechpartner
Salvatore Chianta
music support group / Deutsche POP
Medienzentrum Ost - Carlswerkstraße 11E51063 Köln-Mülheim
Tel.: 0221 / 6160 - 116Fax: 0221 / 6110 - 266
E-Mail: koeln[at]deutsche-pop.de

Montag, 9. August 2010

Captain Morgan

Mein Krimi "Captain Morgan“ ist nun (u.Ps.) in der 32. Ausgabe der "Funkuhr" erschienen. Redakteur Dr. Kai Riedemann, der selbst ein bekannter Autor ist, ergänzte den Text um eine amüsante Kleinigkeit (Schnarchen). Ich weiß, es gehört zu seinem Job, das Beste aus einer Geschichte herauszuholen, trotzdem möchte ich es auch einmal erwähnen.

Freitag, 16. Juli 2010

Videoecke zu "Der Schweif des Diabolus"

Produzent Frank Michael Rost (Ohrland Verlag) stellte freundlicherweise die Videos zur Verfügung.




Mittwoch, 14. Juli 2010

Fragen zur Entstehung von "Der Schweif des Diabolus"

Interview mit Produzent und Regisseur

Der Autor hat die Idee, bringt sie in Textform und schreibt die Geschichte eventuell noch um. Damit ist seine Arbeit getan. Das Manuskript ist dann die Grundlage für das Hörbuch, welches schließlich in Teamarbeit entsteht. Doch auf welche Weise gehen Produzent und Regisseur vor, um das Beste aus dem Text heraus zu holen? Wie wird ein Projekt wie „Der Schweif des Diabolus“ zu einem Hörgenuss entwickelt?

Frank Michael Rost
Produzent


Der Ohrland-Verlag wurde von Frank-Michael Rost (geboren am 24.September 1969 in Hamm, Westf.) gegründet. Er ist Produzent, Autor und Regisseur und sagt über sich selbst:
"Ich gehöre zur Generation der 'Kassettenkinder', bin also mit analogen Hörspielkassetten aufgewachsen. Meine Lieblings-Serien waren 'Commander Perkins', 'Die drei ???' und die diversen Jules-Verne-Hörspiele.
Nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft bin ich seit Mitte der 90er Jahre als Autor, Regisseur und Produzent von Film-, Video- und Multimediaprojekten tätig und aktuell Geschäftsführer der Medienberatung 211entertainment in Köln. 2008 konnte ich erfolgreich an einer Qualifizierungsmaßnahme des Kölner Filmhauses zum Produktionsleiter Film + TV mit anschließender Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer zu Köln teilnehmen. Daneben habe ich eigene Kurzfilme und schließlich zwei Spielfilme realisiert, die beide auf DVD veröffentlicht wurden.
Wissen und Erfahrung aus dem Filmbereich helfen mir enorm bei der Planung und Umsetzung meiner Hörspiel- und Hörbuchprojekte. Nicht umsonst sagt man ja, dass Hörbücher und Hörspiele „Kopfkino“ sind."

1. Nach welchen Gesichtspunkten suchten Sie die Leute ihres Teams aus?

Ich achte sehr auf berufliche Qualifikation und Erfahrung. Gleichzeitig sind mir Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und Teamfähigkeit sehr wichtig. Jedes Hörspiel (oder jeder Film) ist letztlich ein Gemeinschaftsprodukt, allerdings nicht im Sinne eines „basisdemokratischen Kollektivs“, bei dem Kompromisse oder der kleinste gemeinsame Nenner gesucht werden. Es ist eher wie bei einer gut eingestellten Fußballmannschaft, die die Visionen und die Ideen des Trainers auf dem Platz umsetzen.
Beim „Schweif des Diabolus“ war die Teamzusammenstellung insofern anders, da hier ja ganz bewusst Studenten und Berufsanfänger den größten Teil des Teams ausgemacht haben. Als Produzent habe ich darauf geachtet, dass vor allem die Schlüsselpositionen, also die diversen Head of Department für Musik, Aufnahme & Mischung, SoundFX usw. mit guten Leuten besetzt werden. Insbesondere bei der Regie habe ich mit Michael Ziellenbach einen guten Mann gefunden, der sich sehr engagiert eingebracht hat.
Die Besetzung der beiden Hauptrollen erfolgte auf meinen Vorschlag mit Florian Mischa Böder und Fritz Stavenhagen. Ich wollte schon immer gern ein Projekt mit Fritz Stavenhagen machen und hier hat es sich sehr gut ergeben.


2. Wie ist der Ablauf an Arbeiten bei einem solchen Projekt?

Das ist nicht so leicht zu beantworten, denn in vielerlei Hinsicht ist der „Schweif des Diabolus“ eine „untypische“ Produktion für Ohrland.

Grundsätzlich war es so, dass ich der Akademie Deutsche POP in Köln das Projekt als Koproduktion angeboten habe. Nach der Zusammenstellung des Teams und der Besprechung der wichtigsten Eckpunkte lief die Produktion aller Teilbereiche dann mehr oder weniger autark an der Akademie ab. Ich war natürlich bei den Hauptsprachaufnahmen mit Fritz Stavenhagen und Florian Böder dabei. Ansonsten habe ich mich aber eher im Hintergrund gehalten und den Regisseur machen lassen. Hinterher, wenn der erste Rohschnitt vorliegt, habe ich dann „frische Ohren“ und kann Verbesserungsvorschläge bringen, um das Hörspiel noch besser zu machen.


3. Was sieht der zeitliche Rahmen zum Hörbuch „Der Schweif des Diabolus“ vor?

Die Produktion des Hörspiels nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Zunächst wurde das Drehbuch mehrmals umgeschrieben, bis es mir, dem Regisseur und natürlich auch Frau Schubert richtig gefallen hat. Aus den ursprünglich 50 wurden dann letztlich knapp 70 Seiten. Das Drehbuch war im Dezember 2009 fertig. Seit Januar 2010 wird ernsthaft am Hörspiel gearbeitet. Der normale Lehrbetrieb der Akademie muss bei so einem Projekt ebenfalls berücksichtig werden.
Für die Studenten ist das Hörspiel nicht nur ein „Credit“, sondern auch eine Projektarbeit, die später benotet wird. Daher müssen hier auch immer schulische Aspekte berücksichtigt werden. Und dann hat man auch nicht immer alle Ressourcen, z.B. das Tonstudio, zur Verfügung, da ja auch noch andere Kurse laufen. Insgesamt sehe ich das aber als eher positiv, denn das Projekt hat durch die begeisterte und engagierte Mitarbeit der Studenten echt gewonnen.

Nach der Vorstellung des Projektes am 14. August in der Akademie Deutsche POP in Köln http://www.schweif-des-diabolus.de/ werden wir das Hörspiel endgültig fertig stellen und auf CD und als mp3-Download veröffentlichen. Insgesamt wurde dann fast zwei Jahre an dem Projekt gearbeitet, wenn man die Drehbuchphase mitrechnet.


Michael Ziellenbach
Regisseur


Ausbildung zum Diplom Sprecher / Diplom Sprecherzieher(1992), Diplom Atemtherapeut/Atemlehrer, (1997)
Train The Coach Ausbildung (2005) , seit 2006 Ausbildung in Transaktionsanalyse

Seit 1999 Professor für Sprecherziehung an der Folkwanghochschule Essen,
daneben Trainings und Coachings in der Personalentwicklung für mehrere Weiterbildungsfirmen, Sprecher für den HR.
Dozent bei der deutschen POP Akademie Köln für den Bereich Sprecherausbildung, Synchronsprecherschulung;
Regietätigkeit bei zahlreichen Hochschulprojekten, Lesungen, Hörbüchern.

1. Wie sind Sie an das Projekt „Der Schweif des Diabolus“ herangegangen?

Der Text hat mir gleich gut gefallen und ich fand es spannend, das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ohrlandverlag anzugehen.
Beim Lesen habe ich bereits bestimmte Vorstellungen über die Stimmen der Sprecher und habe mit einigen Teilnehmern des Sprecherkurses Castings gemacht. Die Hauptrollen habe ich in Abstimmung und nach Vorschlägen des Ohrlandverlages besetzt. Wir haben dann alle Stimmen überwiegend separat aufgenommen und anschließend geschnitten. Die Thematik erforderte aus meiner Sicht einen sehr psychologisch, authentischen Zugang zu den Rollen und das hat m.E. gut funktioniert. Wir sind noch nicht fertig und ich hoffe, dass die weitere Arbeit an diesem Projekt genauso viel Spaß macht, wie bisher.

2. Worauf legen Sie besonderen Wert?

Mir sind Stimmen wichtig, die die Fantasie des Hörers anregen, die das Kopfkino in Gang setzen und die Lust am Zuhören machen. Die Szenen müssen echt klingen und lebendig sein. Dafür brauche ich Sprecher, die bei diesem Prozess mitmachen wollen. Das war hier so und das war auch ein Grund für die gute Atmosphäre bei den Aufnahmen.
Ich lege Wert auf gute Vorbereitung bei so einem Projekt. Deswegen finden mehrere Vorgespräche statt und werden Fragen früh geklärt. Das spart wertvolle Zeit bei den Aufnahmen.
Ich brauche die Bereitschaft, den Prozess der dramatischen Entwicklung immer wieder kreativ und offen anzugehen.
Mir ist wichtig bei so einer Kooperation, dass der Kontakt zu den Organisatoren und zu den Sprechern gut ist.

3. Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Team?

Die Zusammenarbeit mit dem Team ist sehr gut. Der Tontechniker Georg Bremges und ich sind ein mittlerweile sehr gut eingespieltes Team. Wir sind auch in den Kursen gemeinsam da, die Abstimmung stimmt und das ist für so einen Arbeit natürlich sehr sehr wichtig. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit den Organisatoren entscheidend und wichtig, ich spreche sehr häufig mit Lars Brunstein, Salvatore Chianta, Frank Michael Rost und wir informieren uns über Zwischenstände, Entwicklungen, Ergebnisse.
Die Sprecher kommen zu den verabredeten Terminen zu den Aufnahmen und wir sorgen dafür, dass sie ihre Arbeit unter optimalen Bedingungen erfüllen können.
Die Rahmenbedingungen für dieses Projekt sind weitgehend optimal, wenn auch gesagt werden muss, dass wir leider neben unseren normalen Beschäftigungen die Zeit für dieses Projekt aufbringen müssen. Deshalb zieht es sich zwangsläufig über einen gewissen Zeitraum hinweg. Als nächsten Schritt werden wir die Musik produzieren und schneiden und das Editing in Angriff nehmen. Der Komponist Gunther Steudel hat bereits Musik komponiert und ich freue mich auf diesen Schritt, weil das Hörspiel allmählich Konturen bekommt und weil die Musik bei einem Hörspiel atmosphärisch die Dialoge zusammenhält und quasi den Rahmen schafft für die Handlung.

Sonntag, 20. Juni 2010

Bühnenfassung

Die Autorin Liane Fischer dachte sich das Märchen "Der Ölmühlenstein zu Roßlau" aus. In ihrem Auftrag schrieb ich es als Bühnenstück um. Es wird am 30. Juli 2010 bei der 6. Märchennacht (21.00 -23.00 Uhr) in der Roßlauer Ölmühle aufgeführt.

Dienstag, 8. Juni 2010

Ständiger Autor

Ich verfasse bereits eine Zeitlang Artikel für Suite 101. Mir gefällt dabei, dass ich über Themen schreiben kann, die mich interessieren. Nun bin ich dort ständiger Autor für Dessau-Roßlau geworden.

Dienstag, 25. Mai 2010

Wie baut man eine Kurzstory auf?

Zwei Kurzgeschichten sind in Arbeit. Eine der beiden war sehr schnell fertig. Nur der letzte Schliff fehlt noch, der Clou, die Pointe, passend zur Atmosphäre des Textes.
Wie baut man übrigens so eine Kurzstory auf? Sie muss einen Anfang haben, der neugierig macht und zum Weiterlesen animiert. Über den Mittelteil, der die Spannung steigert, gelangt man zum Ende der Story. Der sollte den berühmten Aha-Effekt beim Leser auslösen. Während in Romanen oder auch in Erzählungen gern Nebenhandlungen eingebaut werden, erlaubt die Kurzgeschichte keine Abweichungen. Grundlage ist die Entwicklung einer Idee. Wegen der Kürze des Textes muss jedes Wort passen und eine Bedeutung für die Handlung haben.

Montag, 24. Mai 2010

Rezension von "Nichts geht mehr"

Vor einigen Tagen stieß ich bei ZDF neo zufällig auf einen Film, dessen Titel mir bekannt vorkam. Er hieß „Nichts geht mehr“. Florian Mischa Böder hatte dabei Regie geführt.
Genau dieser F.M. Böder spielt im SF-Hörbuch „Der Schweif des Diabolus“, das gerade produziert wird, eine der wichtigsten Rollen.
Neugierig geworden, schaute ich mir den Film an. Er handelt von Konstantin (gespielt von Jörg Pohl) und August, zwei Brüdern, die sich einen Jux erlauben. Was sich allerdings daraus entwickelt, ist bald nicht mehr kontrollierbar.
Der Film, eine Komödie, besticht durch amüsante Leichtigkeit. "Nichts geht mehr" bedient keine Klischees. Zwar werden Konstantin und sein Bruder schließlich von der Polizei gesucht, doch die Verfolgung wird nicht vordergründig gezeigt. Viel Wert liegt auf der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen. Während Konstantin anfangs dem älteren Bruder vertraut, kommen ihm später immer mehr Zweifel am Sinn der Spaßaktionen. August vertuscht seine Unsicherheit mit flotten Sprüchen, spielt den coolen Lebemann, aber Konstantin beginnt, nachzudenken. Er erkennt schließlich, wie gefährlich es ist, den polizeilichen Machtapparat herauszufordern.
Fazit: Bemerkenswerte Schauspieler, die es vermögen, ihre Rolle absolut glaubhaft auszufüllen, leise Töne in einer ziemlich schrägen Story, verbunden mit einer anrührenden Liebesgeschichte.

Sonntag, 2. Mai 2010

Zwei neue Videos vom "Ohrland" Verlag

Unter http://cungerlan.blogspot.com/2010/03/der-schweif-des-diabolus.html gibt es zwei neue Videos zu meinem Hörbuch, das gerade produziert wird. (Man muss dort etwas nach unten scrollen.)

Für mich ist es sehr interessant zu erfahren, wie andere meine Arbeit sehen und umsetzen. Und ich bin stark beeindruckt. Der Regisseur Michael Ziellenbach stellt in seiner Interpretation der Geschichte genau das heraus, was sie aussagen soll.
Als Autorin muss ich gefühlsmäßig an erzählende Texte herangehen. In einer Story sind starke Motive wichtig. Sie sind die treibende Kraft, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. In „Der Schweif des Diabolus“ stelle ich zwei Kontrahenten gegenüber, einen verurteilten Mörder und den Mnemorator. Weil die Geschichte in der Gegenwart nicht funktionieren würde, verlegte ich die Idee in eine spätere Zeit. Allerdings ist in der Story nichts so, wie es scheint. Hinter dem gedanklich/ sprachlichen Duell der Gegenspieler verbergen sich unterschwellig Emotionen und Geheimnisse, die schließlich zum Höhepunkt der Geschichte führen.
Die SF erlaubt es, Ideen, deren Ansätze bereits in der heutigen Zeit spürbar sind, in die Zukunft zu transportieren. Damit werden Gefahren aufgezeigt und hoffentlich vermieden. Der Regisseur Michael Ziellenbach hat verstanden, worauf es bei „Der Schweif des Diabolus“ ankommt. Ich bin zufrieden.

Samstag, 1. Mai 2010

Aprilbilanz

Was habe ich im letzten Monat geschrieben? Leider nicht viel. Nur zwei Artikel habe ich bei Suite 101 eingestellt. Im Laufe der Zeit wurde mein gesamter Vorrat an Texten aufgebraucht. Aber zurück zum April. Ich schrieb zum Beispiel über das Dessauer Tierheim. Dazu sprach ich mit Marlies Franz. Die sympathische, engagierte Leiterin der Einrichtung gab sich große Mühe, mir einen Einblick in ihre Arbeit zu zeigen. Gern hätte ich am Schluss selbst ein paar Tiere mitgenommen.
Ein weiterer Artikel entstand zu den Elbterrassen. Die Lokalität in Brambach ist ein Geheimtipp für Leute, die in Sachsen-Anhalt einen erholsamen Kurzurlaub erleben wollen.
Drei weitere Artikel sind angefangen und Ideen für neue sind vorhanden.

Samstag, 17. April 2010

Fotos aus Roßlau

Um gute Fotos zu machen, benötigt man, meiner Meinung nach, ein besonderes Geschick. Man muss unbedingt ein Gespür für das jeweilige Motiv entwickeln und das Besondere, das Einmalige einfangen. Matthias Kryszon aus Roßlau besitzt diese Fähigkeit. Er stellte mir aus seinem großen Fundus an Bildern für den Artikel "Persönlichkeiten aus Dessau-Roßlau" freundlicherweise einige Fotos zur Verfügung.

Montag, 29. März 2010

Artikel für Suite 101 im Monat März

Für Suite 101 entstanden im Monat März Rezensionen zu den Büchern "Hinterland", "Die Strafe", "Hiobs Brüder" und "Das Grab ist erst der Anfang". Ich schrieb auch etwas über drei kleine Ratekrimis der Hörspielreihe "Dem Täter auf der Spur".
Das Schifffahrtsmuseum in Roßlau war für mich ebenfalls einen Artikel wert. Mein Dank gilt den Mitgliedern des Roßlauer Schiffervereins 1847 e.V., die mich dabei tatkräftig unterstützt haben.

Fotos: H. Schubert

Dienstag, 2. März 2010

Video, Fotos

Es gibt nun auch das erste Video von "Ohrland" zum Hörspielprojekt "Der Schweif des Diabolus" unter http://www.youtube.com/watch?v=LbwDYiVeNAo zu sehen.
Und hier sind noch einige Fotos, die ebenfalls vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden.

Der Sprecher Fritz Stavenhagen - "Dr. Meridian, Mnemorator" - bei den Sprachaufnahmen













Der Sprecher Florian Mischa Böder - "Andre Beyer" - bei den Sprachaufnahmen









Regisseur Michael Ziellenbach überwacht eine Aufnahme









Ein kurzes Gespräch vor den Aufnahmen

Der Schweif des Diabolus

Es begann mit einer Idee, die mich lange beschäftigte. Wie sollte ich sie umsetzen? Als Kurzgeschichte, Roman, Drehbuch oder Hörspiel? Ich probierte die verschiedenen Formen aus. Schließlich schrieb ich ein Hörspielmanuskript, weil meine Idee sich dafür am besten eignete. Durch den Hörbuchverlag "Ohrland" wird das Projekt "Der Schweif des Diabolus" nun in Coproduktion mit der Deutschen POP-Akademie der Musik- und Medienbranche in Köln realisiert.

Sonntag, 28. Februar 2010

Rezension

Ich lese zur Zeit den historischen Roman "Hiobs Brüder" von Rebecca Gablé. Er gefällt mir so gut, dass ich mich dazu entschlossen habe, eine Rezension für Suite 101 zu schreiben.

Freitag, 26. Februar 2010

Start ins Bloggerleben

Es ist soweit. Lange habe ich mit mir gerungen. Nun bin ich drin, im Bloggerland. Ein paar aktuelle Hinweise übernehme ich von meiner alten Website.

1. Casting für Sprechertalente
(von Frank-Michael Rost, Hörbuchverlag "Ohrland")
Die Leipziger Buchmesse und Hoerspiel-Gemeinschaft.de suchen ab sofort die besten Nachwuchs-Sprecher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In einem Online-Voting können sich Sprechertalente mit ihren Lieblingstexten zur Wahl stellen. Die besten Talente treffen dann auf der Messe auf eine Jury aus bekannten Hörspiel-Experten. Die zwei Gewinner werden im Finale am 20. März auf der Buchmesse ermittelt. Als Preis winkt die Teilnahme in einer echten Hörspielproduktion. In meinem Fall von Ohrland könnte das eine Rolle in der nächsten CUNGERLAN-Staffel sein. Außerdem werden unter allen Castingteilnehmern wertvolle Hörspielpakete sowie Eintrittskarten für Live-Events der Lauscherlounge verlost. Viel Erfolg!

Wer sich vorab schon mal über die Hörbuch-Highlights der Leipziger Buchmesse informieren möchte, kann den zehnminütigen Podcast der Hörothek im MP3-Format herunterladen. Er bietet allen Literaturfreunden, die gerne "mit den Ohren lesen", einen akustischen Einblick in den großen Hörbuchbereich der Leipziger Buchmesse.

Link zum Online-Voting: http://www.hoerspiel-gemeinschaft.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=3

Link zum Buchmesse-Podcast: http://hoerothek.podspot.de/

2. Das Corona Magazin schreibt auch weiterhin Kurzgeschichtenwettbewerbe aus.

3. Als Gastjuror durfte ich bereits das zweite Mal bei Kurzgeschichtenausschreibungen des Corona Magazins mitwirken.