Montag, 24. Mai 2010

Rezension von "Nichts geht mehr"

Vor einigen Tagen stieß ich bei ZDF neo zufällig auf einen Film, dessen Titel mir bekannt vorkam. Er hieß „Nichts geht mehr“. Florian Mischa Böder hatte dabei Regie geführt.
Genau dieser F.M. Böder spielt im SF-Hörbuch „Der Schweif des Diabolus“, das gerade produziert wird, eine der wichtigsten Rollen.
Neugierig geworden, schaute ich mir den Film an. Er handelt von Konstantin (gespielt von Jörg Pohl) und August, zwei Brüdern, die sich einen Jux erlauben. Was sich allerdings daraus entwickelt, ist bald nicht mehr kontrollierbar.
Der Film, eine Komödie, besticht durch amüsante Leichtigkeit. "Nichts geht mehr" bedient keine Klischees. Zwar werden Konstantin und sein Bruder schließlich von der Polizei gesucht, doch die Verfolgung wird nicht vordergründig gezeigt. Viel Wert liegt auf der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen. Während Konstantin anfangs dem älteren Bruder vertraut, kommen ihm später immer mehr Zweifel am Sinn der Spaßaktionen. August vertuscht seine Unsicherheit mit flotten Sprüchen, spielt den coolen Lebemann, aber Konstantin beginnt, nachzudenken. Er erkennt schließlich, wie gefährlich es ist, den polizeilichen Machtapparat herauszufordern.
Fazit: Bemerkenswerte Schauspieler, die es vermögen, ihre Rolle absolut glaubhaft auszufüllen, leise Töne in einer ziemlich schrägen Story, verbunden mit einer anrührenden Liebesgeschichte.

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