Sonntag, 2. Mai 2010

Zwei neue Videos vom "Ohrland" Verlag

Unter http://cungerlan.blogspot.com/2010/03/der-schweif-des-diabolus.html gibt es zwei neue Videos zu meinem Hörbuch, das gerade produziert wird. (Man muss dort etwas nach unten scrollen.)

Für mich ist es sehr interessant zu erfahren, wie andere meine Arbeit sehen und umsetzen. Und ich bin stark beeindruckt. Der Regisseur Michael Ziellenbach stellt in seiner Interpretation der Geschichte genau das heraus, was sie aussagen soll.
Als Autorin muss ich gefühlsmäßig an erzählende Texte herangehen. In einer Story sind starke Motive wichtig. Sie sind die treibende Kraft, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. In „Der Schweif des Diabolus“ stelle ich zwei Kontrahenten gegenüber, einen verurteilten Mörder und den Mnemorator. Weil die Geschichte in der Gegenwart nicht funktionieren würde, verlegte ich die Idee in eine spätere Zeit. Allerdings ist in der Story nichts so, wie es scheint. Hinter dem gedanklich/ sprachlichen Duell der Gegenspieler verbergen sich unterschwellig Emotionen und Geheimnisse, die schließlich zum Höhepunkt der Geschichte führen.
Die SF erlaubt es, Ideen, deren Ansätze bereits in der heutigen Zeit spürbar sind, in die Zukunft zu transportieren. Damit werden Gefahren aufgezeigt und hoffentlich vermieden. Der Regisseur Michael Ziellenbach hat verstanden, worauf es bei „Der Schweif des Diabolus“ ankommt. Ich bin zufrieden.

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