Samstag, 9. April 2011

Gesehen: „Der Plan“ - Ein Film von Regisseur Georges Nolfi

Emily Blunt (Elise) und Matt Damon (David Norris) spielen die Hauptrollen in dem Film. Norris will Senator werden. Kurz vor dem Ziel zerschlagen sich seine Hoffnungen auf eine politische Karriere. Da lernt er die Tänzerin Elise kennen. Weder der Abstieg von Norris, noch die Begegnung mit Elise passen in den Plan einer übergeordneten Stelle, die die Lebensläufe der Menschen aufzeichnet, kontrolliert und ändert. Doch David Norris will seinen eigenen Weg gehen, gegen den Willen der mysteriösen Anderen.
Die Logik in dem Film ließ manchmal etwas zu wünschen übrig. Aber die Idee, sie stammt übrigens vom Autor Philipp K. Dick, war nicht schlecht umgesetzt und die Schauspieler hervorragend.
„Der Plan“ regt an, Fragen zu stellen. Ist uns das Schicksal vorherbestimmt? Wenn ja, durch wen oder was? Liegt es in den Genen oder etwa gar an den Pheromonen, wie wir uns verhalten? Existiert der freie Wille tatsächlich oder werden sämtliche Entscheidungen nur von Bedürfnissen geprägt? Gibt es den Zufall? Oder ist er bloß durch das Nichtwissen um die Vorgänge erklärbar, die kausal gekoppelt sein können?

Dienstag, 5. April 2011

Kurzrezension zur SF-Geschichte "Cyberschlaf" von Helge Riewold

Ab und zu fällt mir eine Geschichte, ein Hörspiel, Film oder ein Roman auf. Dieses Mal wurde ich in der Nr. 7/ 2011 des c´t magazins fündig. Dort entdeckte ich die SF-Story „Cyberschlaf“ von Helge Riewold.
Um was geht es da?
Der Sohn eines Gangsterbosses befindet sich nach einem Attentat im Cyberschlaf. Ein Experte soll den Avatar des Opfers im Netz finden und den jungen Mann wieder in die Realität zurückholen.
Wie legt der Autor Helge Riewold seine Geschichte an?
Die Story beginnt mit Problemen, denen sich der Experte stellen muss. In den sechzehn Textabschnitten, die durch kurze, aussagekräftige Zwischenüberschriften unterteilt sind, entwickelt sich die Handlung bis zu einem Schluss, der nicht vorhersehbar ist. Der Autor schreibt von Schlägern und einer mörderischen Gangsterfehde. Eigentlich passt der brutale, aber belesene Ernie da gar nicht hinein. Aber gerade diese Figur ist besonders reizvoll ausgearbeitet und zeigt, dass der Autor nur mit dem Klischee des kriminellen Umfeldes spielt.
Die Geschichte habe ich gern gelesen.