Samstag, 9. April 2011

Gesehen: „Der Plan“ - Ein Film von Regisseur Georges Nolfi

Emily Blunt (Elise) und Matt Damon (David Norris) spielen die Hauptrollen in dem Film. Norris will Senator werden. Kurz vor dem Ziel zerschlagen sich seine Hoffnungen auf eine politische Karriere. Da lernt er die Tänzerin Elise kennen. Weder der Abstieg von Norris, noch die Begegnung mit Elise passen in den Plan einer übergeordneten Stelle, die die Lebensläufe der Menschen aufzeichnet, kontrolliert und ändert. Doch David Norris will seinen eigenen Weg gehen, gegen den Willen der mysteriösen Anderen.
Die Logik in dem Film ließ manchmal etwas zu wünschen übrig. Aber die Idee, sie stammt übrigens vom Autor Philipp K. Dick, war nicht schlecht umgesetzt und die Schauspieler hervorragend.
„Der Plan“ regt an, Fragen zu stellen. Ist uns das Schicksal vorherbestimmt? Wenn ja, durch wen oder was? Liegt es in den Genen oder etwa gar an den Pheromonen, wie wir uns verhalten? Existiert der freie Wille tatsächlich oder werden sämtliche Entscheidungen nur von Bedürfnissen geprägt? Gibt es den Zufall? Oder ist er bloß durch das Nichtwissen um die Vorgänge erklärbar, die kausal gekoppelt sein können?

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