Dienstag, 5. April 2011

Kurzrezension zur SF-Geschichte "Cyberschlaf" von Helge Riewold

Ab und zu fällt mir eine Geschichte, ein Hörspiel, Film oder ein Roman auf. Dieses Mal wurde ich in der Nr. 7/ 2011 des c´t magazins fündig. Dort entdeckte ich die SF-Story „Cyberschlaf“ von Helge Riewold.
Um was geht es da?
Der Sohn eines Gangsterbosses befindet sich nach einem Attentat im Cyberschlaf. Ein Experte soll den Avatar des Opfers im Netz finden und den jungen Mann wieder in die Realität zurückholen.
Wie legt der Autor Helge Riewold seine Geschichte an?
Die Story beginnt mit Problemen, denen sich der Experte stellen muss. In den sechzehn Textabschnitten, die durch kurze, aussagekräftige Zwischenüberschriften unterteilt sind, entwickelt sich die Handlung bis zu einem Schluss, der nicht vorhersehbar ist. Der Autor schreibt von Schlägern und einer mörderischen Gangsterfehde. Eigentlich passt der brutale, aber belesene Ernie da gar nicht hinein. Aber gerade diese Figur ist besonders reizvoll ausgearbeitet und zeigt, dass der Autor nur mit dem Klischee des kriminellen Umfeldes spielt.
Die Geschichte habe ich gern gelesen.

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