Samstag, 21. Juli 2012

"Das letzte Wort hat keiner" von Günter Kunert

Nach dem Lesen von E-Books, die ich mir wahllos, unvoreingenommen und in großer Zahl zu Gemüte geführt habe, bin ich nun wieder auf Bücher fixiert. Zu lästig empfand ich in letzter Zeit das Entdecken halber Wörter, fehlender Satzzeichen und die Häufung von Rechtschreibfehlern im elektronischen Medium.
Begonnen habe ich nun mit Günter Kunerts "Das letzte Wort hat keiner" (Wallstein Verlag Göttingen, 2009). Der Schriftsteller sinnt über das Lesen und natürlich auch über das Schreiben nach, erwähnt Gegenwärtiges wie Vergangenes und betrachtet ausführlich die literarischen Arbeiten anderer Autoren. Dabei dringt Kunert tief in die Geisteshaltung der Kreativen ein und erläutert in zahlreichen Anekdoten deren Lebensumstände. Er zeigt die Prägung eines Schreibenden durch Erlebtes, gar Erlesenes und schließt dann mit einem Abgesang, nicht auf die Literatur, sondern nur auf einen bestimmten Typ Autor.

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