Samstag, 18. Mai 2013

Kreativ sein

Es geht noch einmal um Ideenfindung für Autoren. Man kann auch eine der Techniken ausprobieren, die von Gedächtniskünstlern verwendet werden.
Wie funktioniert das? Man schreibt eine Zahlenreihe auf. Jeder Zahl wird ein Begriff zugeordnet, den man sich bildlich vorstellt.
Zum Beispiel:
1 = Leo
2 = Na (Chem. Element Natrium)
3 = Moa (Ausgestorbener, flugunfähiger Vogel)
4 = roh
5 = Tau u.s.w. bis 50 oder auch 100
Diese Reihe dient als gedankliches Gerüst, das nach Möglichkeit nie wieder vergessen werden sollte. Es ist ein bisschen aufwändig, sich eine längere Liste zu merken. Aber der nächste Schritt ist dann leichter.
Nun schreibt man zum Beispiel jede Menge Dinge auf, die noch zu tun sind. Diese werden im Kopf mit den Begriffen der gelernten Zahlenreihe verbunden. Je verrückter die Assoziationen sind, desto besser bleiben sie im Gedächtnis haften. Die Dinge, die man sich vornimmt, sind durch die bildhafte Vorstellung des gedanklichen Gerüstes, also der Zahlenreihe, jederzeit sofort abrufbar. Etwas Übung sorgt dafür, dass sich mit der Zeit sehr leicht Assoziationen bilden lassen. Neben einer verbesserten Merkfähigkeit steigt so auch die Kreativität eines Autors.
Ich habe diese Technik ausprobiert. Sie ist eigentlich kinderleicht und macht riesigen Spaß.

Dienstag, 14. Mai 2013

Spracherkennung

Wie schön wäre es, wenn man abends auf dem Sofa liegt, die müden Augen schließt und in Ruhe an einer Story bastelt. Die Sätze drängen heraus, wollen aufgeschrieben werden. Doch man macht keinen Finger krumm. Der Autor spricht seine Geschichte in ein Headset und die erscheint dann sofort als geschriebener Text im Computer.
Ist das nur Wunschdenken? Nein. Das gibt es schon. Am bekanntesten scheint die  Dragon Software zu sein.
Für Autoren, die es gewohnt sind, ihre Einfälle aufzuschreiben oder in den Computer zu tippen, ist die Arbeit mit dem Programm sicher eine Umstellung. Ich denke, dass es Probleme gibt, den gesprochenen Text in eine gut formulierte schriftliche Story umzuwandeln. Aber vielleicht irre ich mich ja auch.

Freitag, 10. Mai 2013

Kreativität

Ein Autor ohne Ideen? Undenkbar! Trotzdem brauchen Schreibende manchmal etwas Hilfe, um an Einfälle zu kommen. Es gibt viele Methoden, mit denen Assoziationen erzeugt werden können. Aus solchen Gedankenverbindungen entstehen dann leicht Ideen, die schließlich als Basis für einen Text dienen.
Die Techniken Brainstorming, Clustering und Mindmapping ähneln sich etwas. Im Mittelpunkt steht ein Wort oder Thema. Drumherum vermerkt man alles, was einem dazu einfällt. Es ist egal, wie abwegig das ist. Der Geist ist frei, auf der Suche nach Ideen. Er lässt in dieser Phase auch das Unmögliche zu. Das anschließende Sortieren kann dann oft schon überflüssig sein.
Autoren, die das kreative Arbeiten am Computer schätzen, nutzen spezielle Programme. Da wäre die FreeMind Software. Das Tool habe ich schon ausprobiert. Die Bedienung ist einfach. Es macht Spaß, auf diese Weise die eigene Fantasie zu stimulieren. Man kann FreeMind aber auch für andere Aufgabengebiete verwenden.
XMind ist ein weiteres Programm, das ebenfalls kostenlos ist. Damit habe ich jedoch noch keine Erfahrungen gesammelt.