Mittwoch, 25. September 2013

"Joyland" von Stephen King

Es ist unbestritten, der amerikanische Autor kann Geschichten erzählen. Dieser Roman ist keine Ausnahme, auch wenn blutrünstige Szenen fehlen und die Handlung in "Joyland", (Heyne Verlag 2013, Übersetzer: Hannes Riffel) eher gemächlich langhin plätschert.
Im Buch geht es um einen Studenten mit persönlichen Problemen, der in den Siebzigerjahren in einem Vergnügungspark jobbt und seine Erfahrungen mit verschiedenen Leuten sammelt.
Ein alter Mordfall, Menschen mit seherischen Fähigkeiten, Geister. Alles ist in dem Roman enthalten. Man kann sagen, dass "Joyland" ein Kriminalroman ist, der mit Übersinnlichem gewürzt ist.
Stephen King kann Menschen glaubwürdig beschreiben. Sein Roman liest sich wie eine lose Plauderei unter Freunden, die Anstand und Ehrgefühl besitzen. Und doch ist da ein Mörder, der keinesfalls so freundlich gesinnt ist, wie er vorgibt.
Würde eine Punkteskala von 1 bis 10 existieren, bekäme "Joyland" von mir die höchste Note. Anders ausgedrückt: Ich habe den Roman sehr gern gelesen.

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