Dienstag, 29. Oktober 2013

Mingus" v. Keto von Waberer, 2. Eindruck

Ich habe das Buch nun bis zum Schluss gelesen. Die bereits erwähnte Idee der Autorin, mehrere Figuren selbst ihre Geschichten erzählen zu lassen, bringt neue Möglichkeiten hervor. Als Leser erfährt man so mehr über die Motive der Personen, über ihre Wünsche und Vorstellungen.
Die Geschichte entwickelt sich zum erwarteten Ende, dem Zusammentreffen von Mingus und Nin. Das letzte Kapitel ist ein durchaus würdiger Abschluss, der dem eines Märchens ähnelt.
Der Schreibstil Keto von Waberers erinnert mich ein wenig an den des Autors Cormac McCarthy. Auch er verwendet knappe, klare Sätze, die sich auf das Wesentliche beschränken.

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