Mittwoch, 27. November 2013

Meine Meinung zu "Hirngespinste" von Markus Orths

Die Hörspiele der Genre SF, Fantastik und Krimi, denen ich gelauscht habe, trafen bisher immer meinen Geschmack. Da kann ich überhaupt nicht meckern.
"Hirngespinste" sortierte ich gedanklich ebenfalls zur Fantastik ein und freute mich schon auf das Hörerlebnis.
Was dann schließlich auf meine Ohren traf, überraschte mich völlig.
Das Werk "Hirngespinste" ist nämlich eine Satire. Es geht darin um den Schriftsteller Martin Kranich, der nach Bestätigung und Anerkennung giert. Abhängig von der Gunst des Verlegers und des Publikums, muss er sich mit Ablehnung und Zweifel herumplagen. Dadurch gerät er in eine Schreibhemmung, die er mit Hilfe eines Neurologen beseitigen will.
Das Geschehen ist sehr amüsant. Ich musste oft lachen. Ein Highlight ist das Gespräch zwischen Schriftsteller und Verleger (und Navistimme) während einer Autofahrt. 
Ein weiteres ist die Lesung, die für Martin Kranich gar nicht gut läuft und dann die Sache mit der Nichte, aber mehr verrate ich nicht.
Es ist kein vordergründiger, gar bissiger Humor, der einem im Hörspiel geboten wird. Eher ist es Komik, die sich aus den Handlungen, den Reaktionen der Protagonisten ergibt.  
Ich habe das Hörspiel sehr gern gehört.
Markus Orths. Wieder ein Autor, den ich mir merken muss. Meine Liste wird immer länger.

Freitag, 22. November 2013

"Hirngespinste" von Markus Orths

Wieder habe ich ein interessantes Hörspiel gefunden, das allerdings bereits am 12. November 2013 beim WDR 5 gesendet wurde. Doch es gibt eine Möglichkeit zum Download, die ich natürlich nutzen werde.
In "Hirngespinste" soll es um eine Schreibblockade gehen.
Ich denke, jeder Autor hat so etwas schon erlebt. Es gehört viel Disziplin dazu, regelmäßig zu schreiben. Pausen müssen eingeschoben werden, um sich vom Stoff abzulenken. Auch, wenn das Schreiben gerade Suchtcharakter annimmt. Dann die Sache mit den Selbstzweifeln, die man in der Schaffensphase nicht zulassen darf. Sonst kann man gleich alles in die Ecke werfen.
Tja, so eine Schreibblockade ist nicht ganz einfach.
Mal hören, wie der Autor Markus Orths mit dem Thema umgeht und was er mit seiner Magnetstimulation anstellt. Das Hörspiel scheint also mindestens ein fantastisches Element aufzuweisen.

Sonntag, 17. November 2013

Pinnwand ist wieder funktionstüchtig

Ich hatte vor einer Weile Probleme mit den Gadgets in meinem Blog. Die Pinnwand, die ich ab und zu aktualisiert habe, reagierte nicht mehr auf meine Eingaben. Mir blieb nur übrig, alles zu löschen. Einige Daten sind dadurch leider untergegangen.
Sorry, wen es betraf. Die E-Mails mit den Infos waren längst weg.
Jetzt ist die Pinnwand wieder da und in Ordnung. Ich hoffe, dass es so bleibt.

Mittwoch, 13. November 2013

Japanische SF/ Fantasy

Haruki Murakami ist ein Autor, von dem ich zwar noch nichts gelesen habe, dessen Name mir aber bekannt ist. Irgendwie bin ich über ihn auf eine Website zur japanischen Literatur gelangt, die ich unbedingt erwähnen möchte.
Dort werden Bücher besprochen und in Genres zusammengefasst.  Die Rezensentin erwähnt da auch lobend den Roman "Battle Royale", der bereits Jahre vor "Die Tribute von Panem" erschienen ist. Beide Bücher sollen Gemeinsamkeiten aufweisen.  Ein Grund für mich, mir "Battle Royale" vom japanischen Autor Koushun Takami zu besorgen, denn "Die Tribute von Panem" kenne ich schon.
Haruki Murakami lässt mich aber auch nicht los. Auf alle Fälle möchte ich sein neues Buch "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" lesen oder "Die unheimliche Bibliothek" oder "1Q84" oder...

Samstag, 9. November 2013

Zeit

Scharen von Autoren haben sich schon mit ihr befasst. Man denke nur an Zeitreisen, die immer ein beliebtes Sujet in der SF-Literatur sind. Sachbücher werden geschrieben, um diese physikalische Größe genau zu definieren. Philosophen nutzen den Begriff, um logische Zusammenhänge zu verstehen, zu erklären.
Zeit kommt immer und überall vor. Es ist ein Phänomen, das jeden betrifft. Es gibt nichts, was nicht in irgendeiner Weise damit zu tun hat.
Bei YouTube habe ich etwas dazu gefunden. Zum Zeitvertreib kann man es gern hier anschauen.

Sonntag, 3. November 2013

"Donnie Darko", ein Film von Richard Kelly

Der Film kam neulich erst wieder. Ich kann mich daran erinnern, dass ich ihn vor Jahren schon einmal gesehen habe. Damals fand ich ihn sehr verwirrend, aber auch erfrischend, etwas lustig, traurig und gut. Ja. Alles zusammen.
Regisseur und Drehbuchautor: Richard Kelly.
Die erste Szene war schon genial. Donnie, der perfekt von Jake Gyllenhaal gespielt wurde, lag schlafend auf der Straße. Daneben das Fahrrad. Er stand auf, sah zu, wie der Tag begann, lächelte und fuhr nach Hause.
Vieles ist mir im Lauf der Zeit schon entfallen. An die Psychiaterin und die alte Frau konnte ich mich nicht mehr erinnern. Auch nicht, dass Donnies Mutter "It" von Stephen King las. Dabei hatte jede Figur, jede Einzelheit einen Sinn. Keine Szene war überflüssig. So musste es sein!
Eine Weile dachte ich, dass Donnie schizophren war. Dann wieder vermutete ich, die Psychopharmaka, die er einnehmen musste, waren schuld an seinen Halluzinationen. Nach einigen Hinweisen kam schließlich die Erkenntnis, dass seine Vorstellungen mit Zeitreisen zu tun hatten. Obwohl mir zum Schluss noch manches unverständlich blieb,  akzeptierte ich diese Erklärung für mich.
Ich würde sehr gern einmal das Drehbuch lesen und mit der filmischen Umsetzung vergleichen.