Sonntag, 3. November 2013

"Donnie Darko", ein Film von Richard Kelly

Der Film kam neulich erst wieder. Ich kann mich daran erinnern, dass ich ihn vor Jahren schon einmal gesehen habe. Damals fand ich ihn sehr verwirrend, aber auch erfrischend, etwas lustig, traurig und gut. Ja. Alles zusammen.
Regisseur und Drehbuchautor: Richard Kelly.
Die erste Szene war schon genial. Donnie, der perfekt von Jake Gyllenhaal gespielt wurde, lag schlafend auf der Straße. Daneben das Fahrrad. Er stand auf, sah zu, wie der Tag begann, lächelte und fuhr nach Hause.
Vieles ist mir im Lauf der Zeit schon entfallen. An die Psychiaterin und die alte Frau konnte ich mich nicht mehr erinnern. Auch nicht, dass Donnies Mutter "It" von Stephen King las. Dabei hatte jede Figur, jede Einzelheit einen Sinn. Keine Szene war überflüssig. So musste es sein!
Eine Weile dachte ich, dass Donnie schizophren war. Dann wieder vermutete ich, die Psychopharmaka, die er einnehmen musste, waren schuld an seinen Halluzinationen. Nach einigen Hinweisen kam schließlich die Erkenntnis, dass seine Vorstellungen mit Zeitreisen zu tun hatten. Obwohl mir zum Schluss noch manches unverständlich blieb,  akzeptierte ich diese Erklärung für mich.
Ich würde sehr gern einmal das Drehbuch lesen und mit der filmischen Umsetzung vergleichen.

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