Sonntag, 16. November 2014

Kurzfilm "Eine gute Geschichte"

In den ersten Stunden des Samstags fand "Die lange Nacht der kurzen Filme" im RBB statt. Ich habe mir später einen Film nach dem anderen ohne jede Vorinformation angeschaut, wusste also nicht, was inhaltlich auf mich zukommt.
Aufgefallen ist mir dabei "Eine gute Geschichte" (2013). Das Drehbuch stammt von Michael Seidel, Regisseur ist Martin Christopher Bode. Produzenten sind Alexander Prochazka und Daniel Philipp. Kamera: Christopher Doyle.
Der Film vereinigt alles, was mir wichtig ist: Eine funktionierende Story, professionelle Kameraführung, der passende Schauplatz, entsprechende Musik und natürlich geeignete Schauspieler.
Schon die Einführung ist gelungen. Eine Frau betritt in Görlitz einen Antiquitätenladen und findet dort einen kaputten Krug, den sie unbedingt besitzen will. Doch er ist nicht verkäuflich und nur gegen eine gute Geschichte zu haben.
Der Anfang erinnert mich etwas an Stephen Kings Roman "In einer kleinen Stadt", in dem der Laden "Needful Things" des Leland Gaunt eine Rolle spielt. Auch da geht es um Dinge, die der Käufer um jeden Preis haben möchte.
Zurück zum Kurzfilm. "Eine gute Geschichte" gehört nicht zum phantastischen Genre. Und doch passt alles zusammen. Der Zuschauer muss sich nur zwanzig Minuten bis zum überraschenden Ende durch die Handlung führen lassen.
Vielleicht gibt es den Film noch irgendwo zum Anschauen. Dann empfehle ich, die Story unvoreingenommen zu konsumieren.

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