Mittwoch, 30. Dezember 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 8

Bilanz:
Seit Anfang des Jahres 2015 erschienen unter Pseudonym 13 meiner Werke als E-Books. Ich wollte sehen, welche Chancen ich als unbekannter Autor habe.
Vorwiegend wurden von mir Kurzgeschichten hochgeladen. Dann gab es noch zwei Romane, zwei Storysammlungen und eine längere Erzählung.
Genres waren Science-Fiction, Krimi und Fantastisches.
Meine E-Books erreichten etwa 650 Leser. Zwei kostenlos angebotene Geschichten erhielten den meisten Zuspruch und sind auch jetzt ganz gut im Ranking.
Allerdings war der Gesamterlös eher mager.
In den vergangenen Tagen habe ich noch zwei Gruselstorys als E-Books umgearbeitet. Eine erscheint am 1.1.2016, die nächste am 8.1.2016. Beide standen bei Amazon heute früh auf Platz 30 000, was ich schon ganz gut finde.
Aber damit schließe ich das Kapitel Self Publishing erst einmal ab.
Die Sache war für mich interessant. Ich habe Fehler gemacht, dabei auch viel gelernt. Mir gefällt die Freiheit, selbst bestimmen zu können, wann ich was veröffentliche.
Einen SF-Roman für Jugendliche habe ich gerade in Arbeit. Wenn er fertig ist, werde ich jedoch den klassischen Weg gehen und mich nach einer Agentur oder einem Verlag umsehen.
Falls das nicht klappt, bleibt mir immer noch das Self Publishing.
Ideen habe ich genug.


Dienstag, 17. November 2015

"Delay" von Bodo Traber

Wieder einmal bin ich auf ein fesselndes Hörspiel gestoßen. Es wurde bereits am 5. November 2015 gesendet. Man kann "Delay" aber immer noch herunterladen.
Mir ist jetzt klar, dass ich die Krimiseite von 1LIVE ständig scharf im Auge behalten muss. Es kann ja nun wirklich nicht sein, dass mir die besten Hörspiele entgehen.
Schreibt man über sie, wird eventuell zu viel vom Inhalt verraten. Den Fehler will ich vermeiden. Die spezielle Atmosphäre jeder Geschichte ist es wert, dass man sich durch das Hören selbst ein gedankliches Bild schafft.
Ich kann nur schreiben: Hervorragend!

Montag, 26. Oktober 2015

Hörspiele nach meinem Geschmack

Wieder bin ich unheimlich neugierig auf das kreative Produkt eines Autors. Na, das stimmt nicht ganz, denn am Hörspiel "Galveston" von Nic Pizzolatto arbeiteten ja viele mit. Der 1. Teil wird am 19. November 2015 bei 1LIVE gesendet. Ich erwarte natürlich Spannung und will mich gut unterhalten fühlen.
Sehr ärgerlich finde ich, dass bei mir irgendwie "POKE", ein Hörspiel der Autoren Evrim Sen und Denis Moschitto untergegangen ist. Es kam allerdings schon am 2. April 2015 auf 1LIVE. Doch ein Download ist noch möglich.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Aliens?

Im österreichischen "Standard" ist wieder einmal ein interessanter Artikel zu lesen, der Spekulationen freien Raum lässt. Bestimmt wäre das ein Thema für SF-Autoren, die gerade nach Ideen suchen.
Was kann man nicht alles daraus machen!
Klassische Beziehungskisten in Raumschiffen, die ewig lange dorthin fliegen, um das Phänomen zu erforschen, Schlachten im Weltraum, Beschreibung von Außerirdischen, die fremdartigen Lebensweisen frönen und...
Aber ich will ja nicht alles verraten.  

Samstag, 10. Oktober 2015

Schnipsel aus einem Drehbuch, das keiner haben will

Miniausschnitt aus meinem Drehbuch "Nishaticca, der Geist aus der Flasche", 60 Minuten Länge, SF
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SARAH
…das komische Relief an der Tür wollen wir übrigens bald entfernen lassen. Also, ich will das. Alan eigentlich nicht. Er sagt, es sieht aus, als stecke ein Geist in einer Flasche fest. 

Telefon KLINGELT.

BERND KAPPEL off
Hallo Sarah! Ich ...
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Wer will, kann den Satz, den Bernd Kappel sagt, gern zu Ende formulieren. Vielleicht ist es sogar derselbe, den ich mir ausgedacht habe?

Und ja! Ich weiß! Ich habe keine Chance.
Für eine Drehbuchschreiberin bin ich zu alt. Die Zeit, um mich nach Abnehmern für meine Arbeit umzusehen, ist zu knapp. Mein Wohnort liegt kaum in der Nähe einer Filmmetropole und ich habe keine Drehbuchschule besucht. Schließlich hat mein Brotjob nun überhaupt nichts mit dem Schreiben zu tun. Und man fängt nicht sofort mit dem ganzen Drehbuch an (schon gar nicht mit SF und dann auch noch so lang), sondern sucht zuerst jemanden, der sich von der Filmidee begeistern lässt und alles finanziert.
Die Argumente würde mir jeder vernünftige Autor, der sich in der Szene etwas auskennt, vorhalten.
Ja! Wieder! Ich weiß das!
Trotzdem! Es hat mich vor einigen Jahren gereizt, auch diese Arbeit einmal auszuprobieren. Mir war nicht ganz klar, ob ich so diszipliniert schreiben kann, dass in kurzer Zeit ein Drehbuch entsteht.
Nun, ich habe es geschafft! Es war für mich eine Herausforderung und ein großer Spaß gewesen. Auch, wenn das Drehbuch nur in meiner Schublade herum liegt.

Donnerstag, 10. September 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 7

Von der neuen Plattform bin ich etwas enttäuscht. Ich habe dort einen kleinen Text zum Testen hochgeladen und wollte ihn eine ganze Weile kostenlos anbieten. Aber irgendwie hat das nicht geklappt. Er steht nun mit 49 Cent drin.
Beim Lesen des Textes fiel mir auf, dass ein Wort an der rechten Seite (wie abgeschnitten) fehlt. Im Originaltext steht es jedoch drin. Auch stören mich sehr die großen Zeilenabstände. 
Ich habe noch einmal die empfohlenen Tipps gelesen und nichts gefunden, was von meiner Seite verkehrt gelaufen wäre.
Schade, dass es bei dieser Plattform keine Vorschau gibt, die anzeigt, wie der Text im Reader erscheint. Dann hätte ich ein wenig herumprobieren können, bis alles perfekt ist.
Vielleicht bleibe ich doch lieber bei meinem Distributionsverlag. Dort gibt es keine Probleme. Alles geht sehr schnell und ich habe eine Vorschau, die mir eventuelle Formatierungsfehler zeigt.
Nun ja! Man sollte die Sache positiv sehen, denn zumindest bin ich jetzt um eine Erfahrung reicher geworden.

Samstag, 5. September 2015

Ein Rundumblick

Was tut sich im Literaturbereich?
Es gibt Lesungen, wohin man schaut. Wurden sie früher vorwiegend auf Büchermessen, in Bibliotheken oder Büchereien abgehalten, hat sich das Bild mit der Zeit gewandelt.
Gern wird heutzutage an Orten gelesen, die ungewöhnlich sind. Bezogen auf bestimmte Themen oder Genre können dazu eine alte Burg, ein Friedhof, Gefängnis oder das Wohnzimmer dienen.
In Hamburg werden Lesungen im Kiosk vorgestellt. Eine Idee, die mir gut gefällt.
Außerdem kann man längst auf YouTube, im virtuellen Raum von Second Life und auf Websites die mediale Darstellung von Autoren und ihren Texten verfolgen.
Immer noch gibt es wohl auch Geschichten auf Tüten, ein interessantes Angebot, das aus Bremen stammt.
In größeren Städten scheinen sich vermehrt Literaturwerkstätten und Autorengruppen zu bilden, die mit Schreibenden aller Altersklassen arbeiten. Nicht zu vergessen die Foren, in denen sich ebenfalls Kreative zusammenfinden.
Schon seit etwa 2006 existieren Literaturautomaten, die Kurzgeschichten enthalten. Man kann sie gegen ein geringes Entgelt erwerben. In Leipzig soll einer im plan b stehen.
Literaturtelefone sind scheinbar nur noch wenige in Betrieb. Die in Kiel und Frankfurt sind, wie ich weiß, funktionstüchtig.
Bei regionalen Literaturtagen werden ebenfalls viele Veranstaltungen angeboten, die immer Anreize für einen Gedankenaustausch zwischen Autoren und Besucher bieten. Ich denke an die 24. Landesliteraturtage Sachsen-Anhalts, die vom 12.-20. September 2015 in Wernigerode stattfinden werden.
Besonders interessant sind allerdings internationale Literaturfestivals, bei denen die Autoren nicht nur aus Deutschland stammen. Ab nächste Woche gibt es eines in Berlin, mit Gästen aus Pakistan, Belgien, Angola, Kanada, Algerien, Mexiko, Rumänien und vielen anderen Ländern.
Die Literaturlandschaft ist äußerst vielfältig und mit Sicherheit kaum in einem Blogbeitrag zu beschreiben. Deshalb sind hier nur stichpunktartig ein paar Dinge, die mir aufgefallen sind.

Mittwoch, 19. August 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 6

Mittlerweile gibt es ja eine ganze Menge Distributionsverlage bzw. Plattformen für SP, die ihre Leistungen (kostenlos) anbieten. Obwohl zufrieden mit dem ersten, probierte ich einen weiteren aus.
Wert legte ich unter anderem auf schnelle Hochladbarkeit der Texte und des Covers, sowie deren nachträgliche Ansicht. 
Leider lief es anfangs nicht ganz so glatt, wie ich gehofft hatte. Erst nach mehreren Versuchen verstand ich endlich, wie das System funktionierte. 
Die Sache mit dem Anschauen des fertigen E-Books sagte mir nicht zu. Entweder mache ich noch etwas verkehrt oder es gibt die Ansicht tatsächlich nur unvollständig. Da werde ich noch einmal nachhaken müssen.
Zum Testen gab ich einen kurzen Text unter meinem Namen ein, also ohne Pseudonym. Wenn alles klappt, wird das kleine E-Book demnächst erscheinen.

Mittwoch, 12. August 2015

Neuanschaffung: Tolino Vision 2

Nachdem ich jahrelang gern den Kindle 3.4.1 von Amazon genutzt habe, legte ich mir vor zwei Monaten den Tolino Vision 2 zu. Der Grund war, dass ich Bücher aus den Onleihen der Bibliotheken herunterladen wollte, was mit dem älteren Kindletyp leider nicht geht.
Meine Neuanschaffung wiegt nur 177 Gramm und ist somit leichter als der Kindle. Auch ist der Tolino Vision 2 schmaler und kürzer. Ein weiterer Pluspunkt für ihn. Das Lesefeld ist zum Glück gleich groß geblieben, außerdem gefällt mir die glatte, durchgehende Oberfläche.
Die Bedienung des Gerätes ist sehr einfach. Bücher lassen sich genauso gut wie bei meinem alten Gerät herunterladen.
Allerdings funktioniert der Einschaltknopf, den man drücken muss, nicht immer. Beim Kindle gibt es einen zum Schieben, der dann wieder in die Ausgangsstellung zurück springt. Die Lösung finde ich besser.
Beim Tolino Vision 2 ist das Blättern im Buch leicht. Entweder man wischt mit dem Finger über die Seite oder klopft sachte an die Rückwand. Ich bevorzuge die zweite Variante, weil das Wischen manchmal nicht klappt. Aber wahrscheinlich ist das nur Übungssache.
Bis jetzt bin ich zufrieden mit dem Reader.
Übrigens ist er wasserfest, was mir aber unwichtig erscheint. Ich habe sowieso nicht vor, in der Badewanne oder gar unter der Dusche zu lesen.

Freitag, 24. Juli 2015

Seite 99, abwechslungsreich und unterhaltsam

Vielleicht wird dem einen oder anderen Autor die Website des Thomas Knip bekannt sein. Trotzdem will ich unbedingt auf sie hinweisen. Ich bin bei ihr hängengeblieben, weil mir die Idee gefiel, die Seite 99 eines Romans vorzustellen.
Und ja, auch ich habe es probiert und ein winziges Teil eines Werkes eingereicht, das unter Pseudonym erschienen ist.
Nun kam die Bestätigung. Meine Seite 99 ist ebenfalls auf der Website eingebettet.

Dienstag, 30. Juni 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 5

In der letzten Zeit habe ich ein paar meiner Storys, die bereits in den Publikationen von SF-Clubs erschienen sind, in E-Shorts umgewandelt. Dazu benötigt man natürlich Cover, die aussagekräftig sind, neugierig machen oder einfach nur die Phantasie des Lesers anregen. 
Ich freue mich enorm, dass ich für die Geschichte "Sirita im grünen Chaos", die seit heute erhältlich ist, ein Cover verwenden darf, das von Lothar Bauer aus Merzig gestaltet wurde. Natürlich habe ich den Text umgeschrieben, verbessert und etwas an die Grafik angeglichen. Auch der ursprüngliche Titel ist anders geworden.
Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Am 5. Juli 2015 kommt schon die nächste Story heraus, eine weitere am 18. Juli 2015. Die Cover zu diesen Geschichten sind ebenfalls außerordentlich passend.  
Heute kam auch die Malerin Heidi Haseloff vorbei und brachte mir das Titelbild zu einer Fantasystory, die ich danach bearbeiten werde.
Also, mangelnde Vielfalt der Cover kann mir nun wirklich niemand mehr vorwerfen. Jedes ist auf seine Art etwas Besonderes, Interessantes, Schönes. 
Ja! Ich freue mich!

Montag, 6. April 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 4

Erkenntnisse und Fehleranalyse:
Zuerst einmal, die Vorgehensweise des Verlages mit dem Konzept zum Einstellen und Hochladen von Texten, der Vertragsabwicklung und der Bilanz funktionierte bis jetzt immer gleichbleibend gut.
Ein winziger Mangel war, dass eine Kurzgeschichtensammlung nicht bei Amazon aufgeführt wurde. Ich habe ziemlich spät erst bei dem Verlag angefragt. Nach einer Weile war das Miniproblem jedoch erledigt.
Die Aktion für das letzte E-Book, bei der Vorbestellungen möglich waren und auch für eine Woche ein kleinerer Preis angesetzt wurde, scheint nicht viel gebracht zu haben. Das E-Book trödelte bei Amazon von Rang 93 000 bis auf 189 000 herum. Allerdings schoss es am letzten Tag der kostengünstigen Variante auf Platz 40 000, was ich jetzt einfach mal positiv werte. Es kann damit zusammenhängen, dass gerade Ostern ist und die Leute dadurch mehr Zeit haben, um sich mit dem Lesen zu befassen.
Was könnte ich besser machen?
Eine Menge. Zum Beispiel, mir andere Cover zu besorgen. Es wird auf die Dauer sicher langweilig, immer dieselben Titelbilder zu verwenden. Ich könnte vielleicht Kontakt zu der Zeichnerin aufnehmen, die bereits früher für meine Storys Illustrationen angefertigt hat.
Als nächstes wäre ein Lektorat nicht schlecht. Denn welcher Autor ist schon vollkommen? Betriebsblindheit, die sich gewiss einstellt, kann nur schaden. Ich werde also schauen, ob es in meinem Bekanntenkreis jemanden gibt, der mir helfen wird.
Wenn ich etwas mit meinen E-Books erreichen will, müsste ich bedeutend mehr für sie werben. Eine Website, die regelmäßig gepflegt wird, Flyer, die irgendwo ausgelegt werden.
Mehr weiß ich im Moment auch nicht, denn der Zeitaufwand darf keinesfalls zu groß werden. Damit fallen auch solche Dinge, wie Kontaktaufnahme zu diversen Foren und anderen Autoren, die sich mit Self Publishing befassen, weg.
Vielleicht hat jemand weitere Ideen?

Freitag, 3. April 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 3

Wie weit bin ich bis jetzt gekommen?
Seit Anfang Februar sind mehrere Texte als E-Books erschienen. Laut Abrechnung des Verlages wurden bisher insgesamt 387 Stück heruntergeladen. Die meisten Leser nahmen meine Fantasygeschichte und eine Story, die momentan noch unter den ersten 80 bei Science-Fiction (Amazon) rangiert. Beide wurden kostenlos angeboten.
Krimikurzgeschichten wurden einmal genommen, ein Kriminalroman hatte 3 Leser interessiert.
Ein SF-Kurzroman wurde kürzlich veröffentlicht, ist wahrscheinlich bei der Abrechnung nicht dabei. Aber das kann ich, aufgrund der relativ geringen Zeitspanne, kaum einschätzen.
Eine Sammlung mit Fantasygeschichten wurde erst neulich bei Amazon sichtbar, ist also bestimmt ebenfalls nicht erfasst.
Was unterm Strich herausgekommen ist, reicht für eine Bockwurst mit Brötchen.

Mittwoch, 11. März 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 2

Ich habe ein paar Texte über einen Distributionsverlag, der verschiedenen Shops beliefert, veröffentlicht. Es ist eine wirklich tolle Sache, wenn man sich nur auf das Schreiben konzentrieren kann.
Doch Geld verdienen, ohne Werbemaßnahmen zu ergreifen, ist bloß ein Traum, der sich nicht erfüllen wird. Das habe ich nun begriffen.
Aber eine kurze, nette Rezension zu einem meiner Texte kam dabei heraus. Das heißt, zur wohlwollenden Kenntnis genommen wurde wenigstens ein Werk.
Jetzt starte ich die nächste Etappe und folge den Empfehlungen des Verlages. Da kann man für ein Skript festlegen, wann es erscheinen soll und ob Vorbesteller zugelassen werden. Hintergrund ist wohl, dass die Verkäufe auf einen Erscheinungstag konzentriert werden. Dadurch wird der Text vielleicht auf einen Platz unter den ersten hundert katapultiert und so eher für interessierte Leser sichtbar. Zumindest bei Amazon. Ob es in den anderen Shops ebenfalls Listen mit den meistverkauften Werken gibt, weiß ich im Moment nicht.
Mal schauen!

Samstag, 14. Februar 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 1

Viele Selfpublisher tummeln sich in den Foren und berichten über ihre Erfahrungen. Einige von ihnen gehören zu den Autoren, deren Werke ich bevorzugt lese.
Die Sache interessierte mich. Mir fiel folgende Frage ein: Wie weit käme dabei eigentlich ein völlig unbekannter Autor?
Ich startete einen Selbstversuch. Ohne Investition und mit verhältnismäßig wenig Aufwand sollten nur E-Books entstehen.
Der Pseudonym Generator warf einen passenden Namen für mich aus, unter dem ich das Experiment begann. Dann suchte ich mir im Web einen Distributionsverlag, der bereit war, sich um die ISBN, Verteilung und Verleihung meiner Werke zu kümmern. Auch das war kein Problem, denn es gab überall genügend Infos zum Thema.
Ich schaute mir an, was der Verlag den Autoren anbot und war positiv überrascht. Das Programm für die Übermittlung oder Erstellung der Texte war leicht bedienbar. Es gab verschiedene Vorlagen, die ausprobiert werden konnten.
Die Möglichkeit, eigene Cover hochzuladen, nutzte ich nicht. Ich verwendete welche, die vom Verlag zur Verfügung gestellt wurden. Eine abschließende Kontrolle war auch dabei. Ich wusste also, wie das Endprodukt aussehen würde.
Vertraglich lief alles sauber und schnell ab. Nach kurzer Zeit waren die E-Books in den Shops erhältlich.
Ich habe Arbeiten verschiedener Genres hochgeladen und wollte nun wissen, welche Titel am besten ankamen. Bei amazon suchte ich in den entsprechenden Listen und fand einen meiner Texte eine Weile unter den ersten zehn E-Books, ein weiterer ist immer noch unter den ersten hundert.
Fazit:
Ich bin zufrieden. Bis jetzt ist es eine runde Sache. E-Books zu erstellen ist nicht so besonders schwer und macht Spaß. Auch ein unbekannter Autor hat da seine Chance.