Montag, 6. April 2015

Das Experiment Self Publishing Teil 4

Erkenntnisse und Fehleranalyse:
Zuerst einmal, die Vorgehensweise des Verlages mit dem Konzept zum Einstellen und Hochladen von Texten, der Vertragsabwicklung und der Bilanz funktionierte bis jetzt immer gleichbleibend gut.
Ein winziger Mangel war, dass eine Kurzgeschichtensammlung nicht bei Amazon aufgeführt wurde. Ich habe ziemlich spät erst bei dem Verlag angefragt. Nach einer Weile war das Miniproblem jedoch erledigt.
Die Aktion für das letzte E-Book, bei der Vorbestellungen möglich waren und auch für eine Woche ein kleinerer Preis angesetzt wurde, scheint nicht viel gebracht zu haben. Das E-Book trödelte bei Amazon von Rang 93 000 bis auf 189 000 herum. Allerdings schoss es am letzten Tag der kostengünstigen Variante auf Platz 40 000, was ich jetzt einfach mal positiv werte. Es kann damit zusammenhängen, dass gerade Ostern ist und die Leute dadurch mehr Zeit haben, um sich mit dem Lesen zu befassen.
Was könnte ich besser machen?
Eine Menge. Zum Beispiel, mir andere Cover zu besorgen. Es wird auf die Dauer sicher langweilig, immer dieselben Titelbilder zu verwenden. Ich könnte vielleicht Kontakt zu der Zeichnerin aufnehmen, die bereits früher für meine Storys Illustrationen angefertigt hat.
Als nächstes wäre ein Lektorat nicht schlecht. Denn welcher Autor ist schon vollkommen? Betriebsblindheit, die sich gewiss einstellt, kann nur schaden. Ich werde also schauen, ob es in meinem Bekanntenkreis jemanden gibt, der mir helfen wird.
Wenn ich etwas mit meinen E-Books erreichen will, müsste ich bedeutend mehr für sie werben. Eine Website, die regelmäßig gepflegt wird, Flyer, die irgendwo ausgelegt werden.
Mehr weiß ich im Moment auch nicht, denn der Zeitaufwand darf keinesfalls zu groß werden. Damit fallen auch solche Dinge, wie Kontaktaufnahme zu diversen Foren und anderen Autoren, die sich mit Self Publishing befassen, weg.
Vielleicht hat jemand weitere Ideen?

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